Falsch- Meldung im Facebook zur Landauer Tafel

Seit gestern wird ein Foto von der Landauer Tafel im Facebook verbreitet. Darauf wird in den folgenden Kommentaren ausländischen Mitbürgern unterstellt, die Hilfe der Tafel unberechtigterweise in Anspruch zu nehmen.
Diese Aussage ist falsch!
Mit dem abgebildeten Auto wird eine (deutsche) Rentnerin abgeholt, die den Weg zur Tafel nicht mehr allein zurücklegen kann. Die Fahrerin des Autos ist ihre zum Islam konvertierte Tochter,  die von uns selbst keine Lebensmittel bezieht.
Das Foto führte zu einer Hetzkampagne gegen Ausländer und unterstellt uns als Tafelmitarbeiter, dass wir völlig ungeprüft Lebensmittel an alle, die zu uns kommen, ausgeben.
Um in einer Tafel Lebensmittel zu erhalten, muss jeder mindestens einmal jährlich nachweisen, dass er bedürftig ist- egal, welche Nationalität er hat. In unserem Tafel- ABC kann man unter N- Nachweis lesen, welche Unterlagen wir benötigen.
Bitte verbreiten Sie diese Falschmeldung nicht weiter und helfen Sie uns, aktiv gegen solche Verleumdungen vorzugehen. Der Hunger kennt keine Nationalität- bei uns bekommt jeder Hilfe, egal woher er kommt.

1 Antwort
  1. Landauer Tafel
    Landauer Tafel says:

    Vielen Dank für die Kommentare, die mittlerweile zu diesem Artikel eingegangen sind.

    In vielen Kommentaren wurde Unverständnis gegenüber solcher fremdenfeindlicher Äußerungen gezeigt und uns Mut zugesprochen, unsere Arbeit weiterzuführen. Dafür danken wir ganz herzlich.

    Leider wurde unsere Erklärung für das Bild auch von vielen angezweifelt. Das ist erstaunlich, da von diesen Zweiflern doch keiner vor Ort war und das Geschehene selbst erlebt hat. Es ist traurig, dass manche Menschen nur die Wahrheit, die in ihr eigenes Weltbild passt, wahrhaben wollen und weder gesunden Menschenverstand noch andere Meinungen gelten lassen.
    Bitte haben Sie Verständnis, dass wir unsere Website nicht für Diskussionen nutzen wollen und deshalb keine weiteren Kommentare zu diesem Thema veröffentlichen.
    Sachliche Kommentare werden persönlich beantwortet.

    Antworten

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